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Word example
Sandcichliden wie Enantiopus melanogenys benötigen für ihr Wohlbefinden annähernd die gleichen Wasserwerte die auch im Tanganjika See vorkommen, wie schon in anderen Berichten beschrieben, halte ich alle meine Tiere zwischen 24 und 27° C. , Karbonat(KH) 16°-18°, Gesamthärte(GH) 9°-11°, pH schwankt etwas bei mir etwa zwischen pH 7,8 und 8,2 .
Da Enantiopus melanogenys für Sandcichliden recht groß werden können (bis zu 16 cm) und ein ausgedehntes Territorial beanspruchen, sie des weiteren ein nicht zu kleines Aquarium das mind. eine Bodenfläche von 1,50m x 0,60m haben sollte, zum Nestbau ein in etwa 50cm großes Areal beanspruchen und dies auch benötigen, bei Störungen der Laich entweder nicht aufgenommen wird oder das Weibchen die Brutpflege nicht durchführt, deshalb ist es ratsam (wenn nicht genügend Freiraum besteht oder auch potenzielle Laichräuber da sind)das Weibchen nach dem ablaichen in ein separates Aquarium umzusetzen.
Das Balzverhalten ist auch eine Augenweite, der Mann hebt eine flache Sandmulde von ca. 30 cm aus und lockt das Weibchen mit aufgestellten Flossen in sein Nest, den Laichvorgang konnte ich leider nicht selbst beobachten, deshalb unterlasse ich hier eine Bewertung. Nachdem das Paar abgelaicht hat, dauert es zwischen 17 und 21 Tagen bis das Weibchen die Jungen entlässt (es waren bei mir 24 Junge) die genaue Anzahl an Jungen scheint zu variieren, mir wurde berichtet das es unter Umständen bis zu 40 Junge sein können, es scheint auch an der Größe des Weibchens zu liegen.
Die Ernährung der jungen Enantiopus sollte in der ersten Zeit aus frischgeschlüpften Artemien- Nauplien bestehen, da ich aber kein Glück mit der Aufzucht dieser habe, füttere ich wie auch bei anderen Bruten entkapselte Artemia Eier und feines Staubfutter.
Fortsetzung folgt…
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20.02.2007 |
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